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Dienstag, 31. Oktober 2017

Halstuch mit Fransenborte

Hallo Ihr Lieben,
mal eine ganz kleine Spielerei am Rande.
Ich liebe ja Tüchter, denn Tücher gehen ja einfach immer. Tücher brauchen keine Diät, um zu passen und Tücher komplettieren jedes Outfit.




Allerdings gehören Tücher immer noch zu dem minimalistischen Teil an Garderobe (neben klassischen Jeans), den ich überhaupt noch käuflich erwerbe. Aber das wird jetzt anders. Heute morgen habe ich mir nämlich ganz schnell eines genäht.




Mich lachte nämlich diese Fransen-Bommelborte aus dem Glückpunkt-Shop so an. Und keine Angst, die gibt es auch noch in dezenteren Farben. Aber manchmal mag ich es ja bunt.




Kombiniert habe ich meinen Farbflash dann ganz dezent mit einem Musselin mit Stickerei und einem braunmeliertem Jersey für die Tuchrückseite.



Ausgeschnitten habe ich übrigens einfach zwei große Dreiecke, die die Stoffbreite hergab. Eventuell auch eine Idee für die bald kommende Jahreszeit, die schnelle Geschenkideen erfordert. Das Ganze dauert maximal eine halbe Stunde und ist damit schneller als jede Fahrt in ein Einkaufsparadies.


Und jetzt ab damit zu RUMS.

Samstag, 28. Oktober 2017

Glitzer-Vitamine für mich: eine Goldmarie

Hallo Ihr Lieben,
der Herbst ist da, stürmisch und nass. Also brauche ich eine Extraportion Vitamine. Die gibt es bei uns normalerweise zum Frühstück. Mein Mann ist nämlich der Meister des vitaminreichen Frühstücks. Seine Morgenmüslis fallen definitiv in die Gattung Kunstwerk.




Aber da mein Immunsystem ja eher in die Gattung schwächelndes Pflänzchen gehört, dachte ich mir, dass ich mir auch ein paar Extravitamine nähen könnte. Ich habe mich dann für glitzernde Ananas auf graumeliertem French Terry entschieden.




Diese habe ich bereits im Frühjahr im Glückpunkt.Shop gekauft, allerdings erst jetzt vernäht. Nun gut, der Vitamingehalt von Stoffen verringert sich ja nicht durch lange Lagerzeiten.




Davon, dass dieser Stoff gut fürs Immunsystem ist, bin ich überzeugt. Erzeugt er doch bei mir definitiv gute Laune. Und die sorgt doch auch für ein stabiles Immunsystem, habe ich mir sagen lassen.




Für die gute Laune spricht auch der gewählte Schnitt, eine Goldmarie von Goldkrönchen. Den Schnitt gibt es ja schon länger, aber ich habe ihn erst in diesem Jahr für mich entdeckt. Bequem und lässig kann man ihn perfekt mit Jeans kombinieren, finde ich.




Außerdem verträgt er es auch perfekt, wenn man zum Frühstück nicht nur die magere Obstvariante wählt. Der Schnitt umspielt locker alle Komfortzonen.




Dann wollen wir mal sehen, ob die Ananas auch zu Euren Lieblingsfrüchten gehört... Zu meinen auf jeden Fall. Wortspiele á la "freches Früchtchen" habe ich mir übrigens extra verkniffen...




Und jetzt ab damit zu RUMS.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

Dein Nanuk für den Kleinen

Hallo Ihr Lieben,
da ist er, mein kleiner Urlauber. Eigentlich ja ein erprobter Ferienwohnungs-Urlauber, ist er dieses Mal voll Wonne im All Inklusive-Urlaub gelandet.
Was für eine Glückseligkeit! Mit den großen Brüdern hängt er jetzt also lässig an der Bar ab und bestellt sich weltmännisch eine Apfelschorle.




Dabei muss der kleine Herr von Welt natürlich gut aussehen. Hier also sein neuer Hoodie: Ein "Dein Nanuk" von meine Herzenswelt. Ein Schnitt mit wirklich toller Passform.




Genäht aus einem wirklich muckeligen Nicky in einem matten Flaschengrün, gekauft bei GreLu. Ein Stoff, in den ich mich so verliebt habe. Ich mag den weichen Griff so sehr. Die perfekte Kuschelhülle für meinen kleinen Kuschelhelden. Kombiniert habe ich den Nicky mit dem tollen Dschungel-Jersey von Lillestoff.




Da wir ja ab und an - zwar unter Protest - das Hotel auch verlassen, ist ein gemütlicher Pullover bei unseren Wanderungen durch den Wald durchaus angemessen.




Allerdings können die Omi und ich die Kinder wirklich nur sehr schwer dazu überreden, ihren Luxustempel zu verlassen. Verfügt er doch sogar über ein eigenes Kino, bei dem sie aus 300 Filmen auswählen können. Selbst Popcorn wird angereicht.




Weiteres Highlight: Das Thermalbad mit diversen Strömungskanälen und Sprudeleinheiten. Vielleicht hätte ich für den Urlaub lieber Badehosen als Hoodies nähen sollen.




Auf jeden Fall genießen sie die ungeahnten Wonnen. Vor diesem Urlaub war ihnen zum Beispiel der Fernsehsender RTL2 mit all seinen Trashreality-Serien eine unbekannte Existenz gewesen. Jetzt leider nicht mehr. Als ich heute morgen aus der Dusche kam, saßen alle drei Jungs mit der Zahnbürste im Mund auf den Betten und schauten gebannt einem massiv tätowierten Privatdetektiv bei seinen Ermittlungen zu. Uff.




Aber ich vermute, sie werden sich auch Zuhause wieder problemlos im Hotel Mami eingewöhnen. So massiv ist ja der Unterschied für sie eigentlich nicht. Auch da heißt die Devise ja eigentlich "All Inklusive".





Montag, 23. Oktober 2017

Kuschel-Minna von Fadenkäfer

Hallo Ihr Lieben,
auf einem muckeligen Herbstspaziergang haben wir heute einen kleinen Kunsthandwerkladen besucht. Eine sehr nette Frau machte dort aus farbigem Glas wunderschöne Anhänger für Bäume. Kleine Mosaike, in denen sich die Sonnenstrahlen fangen können.




Schnell kamen wir ins Gespräch. Auch über meine Näherei haben wir uns unterhalten. Irgendwie war es auf einmal ein Gespräch auf Augenhöhe – quasi unter Kunsthandwerkerinnen.
Das war ein schönes Gefühl, dass sie auch in mir jemanden sah, der kreativ tätig war. Für drei Sekunden fühlte ich mich wie Wonderwoman.




Für mich wunderschön, weil es ja immer mein Traum war, mich kreativ ausdrücken zu können. Ich habe es immer bewundert, wenn jemand in diesen Bereichen ein Talent hat. Ich fand mich da allerdings äußerst durchschnittlich begabt. Ich singe gern – aber nicht wirklich überzeugend. Ich male gern – Es reicht aber nur, um damit Kindergartenkinder zu begeistern. Ansonsten würde ich ungern jemandem meine Bilder zumuten. Töpfern – Fehlanzeige, Basteln – kreativ, aber definitiv nicht mit dem Wow-Effekt.



Nähen, das war es aber definitiv, vom ersten Moment an. Genau meins. Auch wenn ich lange Zeit noch das ungute Gefühl hatte, dass bald jemandem auffallen würde, dass ich nur tarne und täusche und in Wahrheit gar nicht weiß, was ich da tue.




Im letzten Jahr habe ich allerdings etwas mehr an Selbstvertrauen gewonnen. Ich weiß mittlerweile ziemlich gut, was ich kann und was nicht.




Trotzdem freue ich mich immer noch wie Bolle, wenn jemand so viel Vertrauen in mich setzt, dass er mir einen Stoff zum Vernähen anvertraut.




So wie hier die liebenswerte Tatjana von by-Mami, die mir diesen Altrosa-Traum ihres Jerseysteppers anvertraute. Lieben Dank dafür!




Ich fand ja, dass er förmlich danach schrie, eine Kuscheljacke zu werden. In diesem Fall die Minna von Fadenkäfer. Hier ein Versuch in der kurzen Version. Ich bin ja doch eher ein winziger Mensch, den lange Strickjacken oft erdrücken.




Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass ich auch noch einmal eine lange Variante ausprobieren werde.
Der Herbst schreit doch danach, sich einzukuscheln.




Um den tollen Steppstoff wirken zu lassen, habe ich ihn ganz schlicht verarbeitet und die Jacke nur überall mit einem Fake-Overlockstich in zartgrau abgesteppt.




Was noch anders ist? Ich habe die Kapuze, anders als im Schnitt vorgesehen, gedoppelt. Für mich einfach eine saubere Lösung.




Denn Nähen ist ja nicht nur Kunst, sondern eben auch Handwerk. Und es fühlt sich gut an, wenn man beide Anteile ausleben kann und vor allem mit sich herumtragen kann.




Und so kuschele ich mich entspannt in meine neue Strickjacke und freue mich darauf, hier im Urlaub auf ausgedehnten Spaziergängen hoffentlich noch viel mehr Kunsthandwerk-Lädchen anzuschauen. In der Hoffnung auf neue Inspirationen.




Den wunderschönen Jersey-Stepper bekommt Ihr übrigens hier.











Samstag, 21. Oktober 2017

Herbstzwerg-Anorak von Lumali

Hallo Ihr Lieben,
bei uns ist ein kleiner Zipfelmützen-Zwerg eingezogen. Passend zum Herbst in Waldtönen.

Der kleine Zwerg ist extrem fröhlich, denn er hat Schulferien.  Seine ersten. War er doch immer eifersüchtig auf seine großen Brüder, die regelmäßig Ferien hatten, während er doch weiter in den Kindergarten gehen musste.




Die Erwartungshaltung an diese ersten Ferien ist also riesengroß. Schauen wir mal, was passiert. Gut gerüstet ist er auf jeden Fall mit diesem Anorak von Lumali.




Denn es geht mit der Omi in den Bayrischen Wald. Wandern, Spielen, Schwimmen und Schlemmen - das ist das Programm. Wobei der Kleine sehr darauf aus ist, immer eine angemessene Ration Kuschelzeit einzubauen.



"Ich möchte mir schöne Tage gestalten", sagte er heute morgen am Frühstückstisch, als um die Urlaubspläne ging.
Meine Pläne beinhalten, glaube ich, deutlich mehr an Ruhe, als er und seine Brüder eingeplant haben.




Ich muss unbedingt daran denken, vier bis fünf Bücher einzupacken. Ich sehe mich schon gemütlich lesend am Schwimmbeckenrand, während die Kids das Schwimmbad unsicher machen.




Passenderweise lernt der Kleine nämlich gerade schwimmen. Eine kurze Bahn schafft er schon. Spielt das Wetter allerdings mit, wollen wir den Bayrischen Wald erkunden.




Da kommt dann wieder dieser Anorak ins Spiel. Das Schnittmuster "Anorak" von Lumali gehört definitiv zu meinen All Time-Favorites der Schnittmuster. Perfekt und einfach nur schön, wie ich finde. Und im Rahmen des Sahneschnittenwochenendes des Glückpunkt-Shops auch gerade im Angebot. Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Schnitt mittlerweile genäht habe. Entweder einfach als Hoodie aus Sweat oder wie hier als richtige Jacke.




Genäht habe ich ihn dieses Mal aus dem wunderschönen melierten Softshell aus dem Glückpunkt.Shop. Meliert ist ja definitiv meins.




Er ist halbgefüttert mit dem Doubleface Teddy-Plüsch "Cosy Sheep" und damit wirklich total muckelig. Und der Grünton so schön. Den Stoff merke ich mir.




Ein paar Hingucker hat er dann noch passend aus meliertgrünem Bündchen, Kordel und Kokosknöpfen bekommen.




Dieser Anorak hat aber als besonderen Clou noch ein paar Akzente aus gestepptem Kunstleder. Auf diese coole Idee war die liebe Mirja von Glückpunkt gekommen, als sie mir mein Nähpäckchen zusammenstellte. Gefällt mir ausnehmend gut.




Ihr müsst mir nur versprechen, ausnahmsweise einmal nicht  so genau hinzuschauen. Meine Nähmaschine war nämlich zur Reparatur und ich habe auf einer Ersatzmaschine genäht. Aber entweder mochte sie mich nicht so oder ich sie nicht, auf jeden Fall haben wir nicht harmoniert.




So bin ich selber wie ein Zipfelmützenzwerg vor Freude im Hausflur herumgehüpft, als meine reparierte Maschine gestern wieder hier eintraf. Meine Jungs haben sich darüber kaputtgelacht, wie sehr ich mich darüber gefreut habe.



Freitag, 20. Oktober 2017

Valery in rosa...

Hallo Ihr Lieben,
hätte mir irgendjemand gesagt, als ich ein Teenager war, dass es irgendwann einmal in meinem Leben Photos von mir geben würde, auf denen ich ein rosa Kleidchen tragen würde, ich hätte ihm nicht geglaubt. Ich und Rosa - no way! Nicht zu vereinbaren mit meiner Person.




In meiner Jugend war es so wichtig, anders zu sein. Musikalisch ging nur "Independent", so als ob "unanbhängig" eine Musikform beschreiben würde. Mainstream war ein echtes Schimpfwort.




Erinnert Ihr Euch noch, dass man damals so überzeugt war, dass der Musikgeschmack eine generelle Haltung ausdrückt? Nach damaliger Deutung hätten dann zumindest die Helene Fischer-Fans keine Daseinsberechtigung.




Manchmal würde ich gern meinen Eltern Abbitte leisten. Nachmittagelang dudelten lautstark die Smiths durch unser Haus. Depressiv bis zum Abwinken, aber damals definitiv meine Erfüllung:
"And if a doubledecker bus crashes into us, to die by your side, what beautiful way to die!"




Dreißig Jahre später kann ich dummerweise lautstarke Musik nicht mehr ertragen. Vielleicht weil mein Leben ohnehin immer so lautstark ist dank meiner Rabauken. Dafür trage ich jetzt Rosa.




Was ist nur passiert in diesen dreißig Jahren? Habe ich meine Überzeugungen aufgegeben?

Ich glaube, ich bin einfach nur liebevoller mit mir selbst geworden. Entspannter. Und ich glaube nicht mehr daran, dass jede Handlung im Leben ein Statement sein muss. Manchmal hat man einfach nur Lust auf ein rosa Kleid.




Und wisst ihr was? Ich erinnere mich voller Freude an einen Moment, an dem ich in einem unserer Urlaube mit dem Kleinen auf dem Arm lautstark singend zu Helene Fischers "Atemlos" tanzte. Immer noch nicht meine Musik. Bestimmt nicht, aber an diesem Moment genau richtig.


  


Aber zurück zum Kleid:
Wieder einmal eine Valery von Romys Nähwerk. Meine erste Wahl, wenn es um einen entspannten Kleiderschnitt geht.



Im Rahmen der Designersweek bekommt Ihr Valery gerade massiv reduziert im Glückpunkt.Shop.  Für einen entspannten Tragekomfort und einen entspannten Geldbeutel. Und wer auch heimlich von einem rosa Kleid träumt, den schönen Jersey gibt es hier.