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Samstag, 30. September 2017

Fuchsverliebt in Tidöblomma

Hallo Ihr Lieben,
wenn ich ehrlich bin, bin ich ja eher schlicht. Also hoffentlich nicht an Gemüt und Geist, sondern was meinen Geschmack angeht.
Gebt mir einen Meter melierten Sweat und ich bin glücklich. Wilde Muster und ich passen einfach nicht so zueinander.
So sind zum Beispiel die beliebten Eulenstoffe vollkommen an mir vorbeigezogen, auch Einhörner brauche ich definitiv nicht zu meinem Glück.

Nur dann sah ich Rebekah Gindas allerneusten Coup und war sofort verliebt.




Ich habe mich in Räv, de Fuchs, verguckt. Gott sei Dank fand mein Kleiner den Stoff genauso wunderbar wie ich.  Die neue Eigenproduktion von Tidöblomma strahlt einfach in ganz wunderbaren Farben. Ich liebe den Blauton, das Fuchsrot, den Senfton und die Akzente in Weiß.




Das sind so wunderbar strahlende Farben, dass sie einfach gute Laune machen. Dazu gibt es ganz wunderbare Kombisstoffe, damit man wirklich nach Lust und Liebe wirken kann. Ich habe hier zum Beispiel den roten Droppar und den senffarbenen Unijersey verwendet. Aber in meinem Nähkorb liegt auch noch ein Unijersey im Füchschen-Rot sowie das passende Bündchen.




Was habe ich daraus für meinen kleinen Mann genäht? Als erstes den Cardigan Kimi, auch von Tidöblomma, dann ein Langarmshirt Pepe, eine Kappe Mila und zu guter letzt die Hose Ludwig Lässig von Lotte & Ludwig.




Ich nähe ja eher selten diese Kopf bis Fuß-Outfits, weil ich oft denke, dass ein schönes Stück besser wirken kann, aber hier musste es einfach sein.




Der Cardigan aus einem braun melierten Sommersweat bekam eine einzelne aufgesetzte Tasche aus dem tollen Räv, einfasst mit rotweißem Droppar.




Dazu gab es dann auch noch Armpatches aus dem Fuchsstoff. Einfach und schnell genäht ist der Cardigan so doch ein besonderes Stück.




Das Shirt habe ich ganz aus dem Fuchsstoff genäht mit einzelnen Akzenten aus Droppar: Patches und Streifenversäuberungen.




Die passende Hose ist aus einem Bio-Denim, das ich im blauen Tuch in München erstanden habe. Ganz schlicht gearbeitet, damit sie nicht nur zu dieser Kombi passt. Ich habe allein an den Taschen und am Bündchen Akzente aus dem senffarbenen Jersey gesetzt.




Die Mütze Mila habe ich ja bislang immer nur aus Webware genäht, habe es aber dieses Mal einfach aus Sweat und Jersey probiert und bin wirklich ganz zufrieden mit dem Ergebnis.




Jetzt ist mein Kleiner also von Kopf bis Fuß ein Füchschen - passenderweise kam er am Tag des Shooting als Häschen geschminkt nach Hause. Es gab nämlich eine große Feier in der Schule. Dieses Kunstwerk konnte ich natürlich nicht für ein Photoshooting abwischen. Insofern seht ihr jetzt einen hasigen Fuchs, in den ich so verliebt bin, dass ich Euch noch ein paar Bilder da lasse. Währenddessen suche ich jetzt mal unser großes Märchenbuch heraus und suche nach Märchen von Hasen und Füchsen...
Euch wünsche ich einen stahlenden Herbsttag...
































Donnerstag, 28. September 2017

Leni, Nähfreundschaften und schöne Stoffe

Hallo Ihr Lieben,
passend zu den Tagen voller Sonnenschein habe ich heute noch einmal ein eher sommerliches Kleidungsstück für euch, das allerdings kombiniert mit einem Cardigan durchaus auch herbsttauglich ist.



Für mich ist es mit ganz wunderbaren Erinnerungen kombiniert, es erinnert mich nämlich an einen so schönen Sommertag. Einen Tag, an dem das digitale Leben 2.0 mein echtes Leben 1.0 unterwandert hat.




Das ist nämlich das Schöne an der Nähcommunity im Internet. Zwar ist das da draußen nicht das echte Leben, aber immer mal wieder schwappt doch ein bisschen davon in das richtige Leben hinüber. Für mich ist die liebe Julia von Le.Niki so ein Fall.




Kennengelernt haben wir uns in der Glückpunkt-Design-WG und ich habe mich immer sehr über ihre wunderbaren Werke und die Bilder ihrer  süßen Söhne gefreut. Mit der Zeit wurde mir dann immer klarer, was für liebenswerter großzügiger Mensch sie ist.




Es ist so schön, wenn sich andere mit einem freuen können. Und bei Julia ist das so. Zeige ich ihr mein neustes Werk, freut sie sich mit mir, habe ich Kummer, hört sie zu. Beide haben wir Söhne und kennen das turbulente Leben mit ihnen. Das ist ganz viel Verständnis füreinander.




Leider trennen uns ein paar Hundert Kilometer quer durch Deutschland. Umso schöner, dass ich Julia an einem Tag August in München treffen konnte. Während unseres Sommerurlaubs im Allgäu setzte ich mich in den Zug und fuhr in die Landeshauptstadt, Julia reiste mit dem Auto an und empfing mich am Bahnhof.




Ich habe mich so sehr über diesen gemeinsamen Tag gefreut. Wir sind durch Schwabing gebummelt, haben uns verschiedenste Läden angeschaut, lecker gegessen und natürlich haben wir auch in einem Stoffgeschäft Halt gemacht.




Im "Blauen Tuch" habe ich mir diesen tollen federleichten Jersey gekauft. Vom Fall her genau passend für eine Leni von Finnleys.
Julia und ich hätten wahrscheinlich ganze Taschen voller Stoff aus diesem schönen Stoffladen schleppen können, aber ich bin dann ganz vernünftig mit diesem Jersey, dem passenden Bündchen von Albstoffe und einem wunderbaren Bio-Denim nach Hause gegangen. Nachschub kann ich mir dann ja im neuen Onlineshop des Blauen Tuchs besorgen.




Liebe Julia, ich danke dir für diesen so schönen Tag. Schön, dass es dich gibt!


Und jetzt ab damit zu RUMS.

Dienstag, 26. September 2017

Lady Leana für meine Mama

Hallo Ihr Lieben,
ich bin ja extrem froh, wenn ich ab und an einmal auf ein Profimodel zurückgreifen kann.
Jemand, der weiß, wie man sich in Positur stellt, wann er sein Lächeln anknipsen muss. Im Gegensatz zu mir ist meine Mami da nämlich ganz groß. Sie schaltet ihr 100 Watt-Lächeln an und gut ist es.




Meine Söhne, die ja meine hauptamtlichen Photografen sind, kriegen schon immer Lachanfälle, wenn ich selber vor der Kamera stehe: "Nicht so steif, Mami! Wie du guckst? Jetzt lächel´ doch mal". Schön auch, wenn sie anfangen, mich nachzumachen... Sie selber verstehen gar nicht, worin das Problem liegen sollte, nett und entspannt in die Kamera zu lächeln.
Bei mir scheint da anscheinend ein pubertäres Trauma vorzuliegen. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an ein Familienphotoshooting beim heimischen Photographen: Ich mit einem weißen Blüschen mit rotweißgepunktetem Tuch und einer Frisur, die mir heute noch Angst macht. Auf dem Endergebnis sieht man leider latent, dass ich vor Unwillen abgelichtet zu werden, sogar Tränen in den Augen hatte. Meinen Blog könnte man also auch als Traumatherapie deuten.




Dementsprechend war ich sehr froh, als sich mir die Gelegenheit bot, meine Mami in meiner neuen Lady Leana von Mialuna abzulichten, denn sie war angereist, um meine Jungs während des Lillestoff-Festivals zu hüten. Ganz lieben Dank dafür noch einmal!




Ich finde ohnehin, dass meiner Mami der butterweiche Modal noch besser steht als mir.
In das Lillestoff-Design "Stempelpunkte" von Susalabim hatte ich mich schon vor längerer Zeit verguckt und der weiche Fall der Leana, die jetzt ganz neu zum Herbst auch mit langen Ärmeln daherkommt, hatte ich mich schon länger verguckt.





Eingefasst habe ich die Lady Leana übrigens mal wieder mit einer Streifenversäuberung. Macht einen schönen Abschluss und passt perfekt zum Shirt, finde ich.




Was meiner Mami anscheinend noch nicht ganz klar geworden ist? Das Photohonorar ist jedes Mal das abgelichtete Kleidungsstück. Nun gut, bringe ich ihr das Shirt also beim Gegenbesuch mit.




Ich habe ja schon die schönen Bilder, um mich daran zu erfreuen... Und in der Zwischenzeit übe ich dann einfach, locker in die Kamera zu lächeln. Vielleicht habt Ihr ja gute Tipps für mich?

Und jetzt ab damit zu RUMS.

Samstag, 23. September 2017

Cardigan "Kimi" für meinen Kleinen

Hallo Ihr Lieben,
es gibt so Teilchen, da wünscht man sich, dass das eigene Kind die nächsten zwei bis drei Jahre einfach mal nicht wächst.
Der neue Cardigan "Kimi" von Tidöblomma gehört für mich definitiv dazu. Einfach weil der Look so perfekt zu unserem kleinen Michel aus Lönneberga passt.




Die Jacke ist schnell und unkompliziert genäht und der schlichte Look mit den Einfassungen an Kragen, Ärmeln und Saum gefällt mir einfach sehr gut.




Ein paar Hingucker hat die Jacke dann doch: eine aufgesetzte Eingriffstasche und Ärmelpatches aus gestreiftem Sommersweat.




Der passt perfekt zu meinen letzten Resten vom Sweat "Len" im fröhlichen Apfelgrün. Ich liebe die melierte Textur des Stoffes wirklich sehr und ärgere mich weiterhin ein bisschen, dass ich von diesem tollen Stoff nicht noch mehr gebunkert hatte.




Weil mir die Idee, die Jacke per Streifenversäuberung zu versäumen, so gut gefallen hat, habe ich das dann auch für die große Tasche ausprobiert, auch diese habe ich auf diese Art und Weise eingefasst.




Und während ich hier gerade so sitze und über diesen Text nachgrübele, kommt mir gerade so nebenbei die zündende Idee für meinen nächsten Kimi-Cardigan. Hach, das wird schön!




Schön ist übrigens auch, dass Ihr mit dem Erwerb des Cardigans etwas Gutes tut. Denn der Reinerlös aus dem Gemeinschaftswerk von Tidöblomma und Millimugg geht an Sonnenstrahl e.V. Dresden. Die Mitarbeiter dieses Vereines helfen krebskranken Kindern und ihren Familien durch die schwerste Zeit ihres Lebens und zwar ganzheitlich! Ich finde es wunderbar, dass dieses Projekt unterstützt wird und hoffe, dass Ihr dieses Ebook daher äußerst eifrig erwerbt.




Mein Mann und ich arbeiten selber ehrenamtlich für das Essener RonaldMcDonald-Haus in Essen und wissen daher nur zu gut, wie wichtig es für die Angehörigen schwerkranker Kinder ist, einen kleinen Hoffnungsschimmer tanken zu können. Ich bitte Euch daher, diese Chance zu helfen zu nutzen.




Ich freue mich gerade so über die Bilder dieses kleinen Mannes und mir da beim Betrachten dieser Bilder wieder einmal sehr bewusst, was für ein unglaubliches Gut unsere Gesundheit doch ist. Wie wichtig, nicht aus den Augen zu verlieren, dass das nicht allen in diesem Maße vergönnt ist.




Angst um sein Kind haben zu müssen, ist wohl das Schlimmste, was uns Eltern passieren kann.
Wir mussten diese Erfahrung leider machen und sind um so glücklicher, dass es unserem Sohn heute so gut geht.




Lieben Dank daher an alle, die diese Chance nutzen, durch den Kauf dieses Ebooks, ein kleines bisschen mitzuhelfen, dass die Welt eines kranken Kindes und seiner Familie ein bisschen sonniger wird.




Und ein ganz dickes Dankeschön an Tidöblomma und Millimugg für diese wunderbare Idee!




Und ganz klar ist: Grün ist die Hoffnung und Hoffnung brauchen wir alle!



Donnerstag, 21. September 2017

Schnelles Shirt macht Sommerlaune

Hallo Ihr Lieben,
wenn ich mir diese Bilder angucke, habe ich irgendwie das Gefühl, ich habe den Lütten vor einer Phototapete abgelichtet, aber nein, es sind tatsächlich Bilder draußen in der freien Natur. Einfach schönes klares Frühlingslicht.




An meinem Lieblingsseelenort in Spanien. Gucke ich nach draußen, würde ich auch gern sofort wieder dort die Beine baumeln lassen. Noch ist sie nicht so groß bei mir, die Lust auf die nasse Jahreszeit.




Ich sag ja immer wieder gern, dass ich mich dort in diesem kleinen Örtchenn so richtig zuhause fühle, die Gemächlichkeit, mit der unsere Tage dort ablaufen, sagen mir wirklich zu. Morgens ein erster Hundespaziergang zum Bäcker, gemütliches Frühstück mit Blick aufs Meer, ein langer Spaziergang am Meer entlang, Spielen am Strand, Bummeln, Essen, Lesen, ein bisschen was fürs Abendessen einkaufen.... Viel mehr passiert nicht und das ist auch gut so.
Es tut einfach gut, wieder Sonne auf der Haut zu spüren.




Der Kleine liebt es auch dermaßen. Und zu einem so unkompliziertem Urlaub gehören auch unkomplizierte Schnitte. Hier ein "schnelles Shirt" von Konfettipatterns auf ihrem wunderbaren Buch "Alles Jersey - Cool Kids, das ich Euch wirklich ans Herz lege, wenn Ihr ein Buch sucht, aus dem Ihr eine komplette Grundgarderobe bestreiten könnt.




Genäht habe ich es aus einem alten Stoffschätzchen von Lillestoff, einem gestreiften leichten Jersey.
Ich finde, dass der Stoff perfekt zu diesem lockeren Look passt.




Das Shirt näht sich tatsächlich so schnell, wie der Name es vermuten lässt. Am Halsausschnitt wird es mit einem Beleg genäht, mittlerweile eine meiner Favoriten-Lösungen für Halsausschnitte.




Die Ärmel habe ich einfach zwei Mal nach außen umgeschlagen und dann festgesteppt, das gibt einen einfachen Umschlaglook.




Übrigens eines der Lieblingsshirts des jungen Mannes und damit passt es doch auch perfekt an diesen Lieblingsort.



Dummerweise habe ich jetzt Urlaubssehnsucht...