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Sonntag, 20. August 2017

Maritimes Duo aus Joel und Waldemar - Schulzeit, du kannst kommen!

Hallo Ihr Lieben,
nur noch elf Tage, dann ist es soweit. Dann geht auch der Jüngste an jedem Arbeitstag in die Schule.
Noch vor ein paar Monaten konnte ich mir das kaum vorstellen, aber in den letzten Wochen ist mir klargeworden, dass auch der Kleine definitiv schulreif ist. Auch wenn ich unserem wundervollen Kindergarten wohl noch länger nachweinen werde.




Trotzdem ist man ja gespannt, wie unser Kleinster den Neuanfang bewältigen wird. Kennt er doch bislang kein anderes Kind aus seiner Klasse, da sein Kindergarten in einem anderen Teil der Stadt lag. Aber eigentlich mache ich mir da eher wenig Sorgen, ist er doch ein sehr offenes und freundliches Kind.




Sein großer Bruder macht sich da schon mehr Gedanken: "Er spielt doch kein Fußball. Wie soll er da Freunde finden?". Hoffen wir einmal, dass sich die Welt der Freundschaften nicht allein über das Thema Fußball definiert.




Das Outfit zur Einschulung steht auf jeden Fall. Hatte ich mich doch auf der Seite von Mai-Lu mal wieder in Blitzesschnelle in ihre wunderschönen Stoffe verliebt und musste direkt zuschlagen. Dieser wunderbare Stoffladen aus Husum lebt anscheinend genau dieselben Stofflieben aus wie ich: tolle nordisch angehauchte Blautöne, japanische Canvasstoffe. Ich verbiete mir schon manchmal zu gucken, weil das unser Haushaltsbuch in Schieflage bringen würde. Ist auf jeden Fall ein absoluter Geheimtipp.




Vernäht habe ich den ganz schlichten Jersey "Fische", in Kombination mit einem traumschönen Streifenjersey, der durch seinen so tollen Blauton und die unregelmäßigen Streifen besticht.




Da zu noch ein bisschen blaumeliertes Bündchen und mehr brauchte es schon gar nicht für den Joel von Mialuna, der genau meiner Traumvorstellung entspricht.
Die Kapuze habe ich gedoppelt und die Patches habe ich vom Pepe geklaut. Dazu noch ein paar schöne Kompass-Knöpfe und fertig ist mein maritimes Shirt. Die in der Schule dürfen ja gern auf den ersten Blick sehen, dass der Kleine ein Halbostfriese ist.




Um das Outfit zu komplettieren, habe ich mich praktischerweise bei Mai-Lu auch noch in einen Hosenstoff verliebt. Ein wunderschöner robuster handgewebter Bio-Baumwollstoff im Fischgrätmuster. Der überlebt manches wilde Spiel auf dem Pausenhof.




Vernäht habe ich den Waldemar von Mialuna, zwar gedacht als Outdoorhose, aber auch aus festen Stoffen ganz schön, oder?
Sowohl auf die Schnittmuster Waldemar als auch auf Joel gibt es  gerade 20% Rabatt. Und da sich die Schnittmuster von Mialuna immer lohnen, ist das eine  echte Kaufempfehlung. Joel ist auf jeden Fall mein neuer Liebling, was Langarmshirts angeht. Ich mag den Look so sehr.




Auch Waldemar ist genau mein Stil, auch wenn ich zugeben muss, dass der lockere Sitz beim Kleinen noch nicht direkt Begeisterung hervorgerufen hat. Er hätte es gern etwas enger. Ich glaube, die nächste Waldemar nähe ich daher eine Weite schmaler und verjünge sie zum Fuß hin etwas. Ist eben halt eigentlich eine Outdoorhose.




Weil ich den Hosenstoff so toll finde, habe ich die Hose betont schlicht gehalten und sie allein mit senfgelben Kontrastnähten verziert. Als Zugabe hat sie einen gefakten Hosenschlitz bekommen.




Und da ich die letzten elf Tage bis zum Schulstart mit dem Lauser noch ausgiebig genießen muss, auf unserer to do-Liste stehen zum Beispiel noch eine Wanderung mit Lamas, Bogenschießen und eine Hütten-Übernachtung, lasse ich Euch jetzt nur noch ein paar Bilder da. Macht es gut, Ihr Lieben!



























Freitag, 18. August 2017

Lady Hennja strahlt blau

Hallo Ihr Lieben,
den letzten Versuch, mich als Hippie zu kleiden, startete ich, glaube ich, mit 19 Jahren. Damals war ich nach dem Abitur gerade in meine Banklehre gestartet und während alle meine Freundinnen hinaus in die weite Welt zogen, um zu studieren, sortierte ich Kontoauszüge und trug Spitzenblüschen.
Da musste ich zumindest in meiner Freizeit Protestnoten setzen.




Meine damalige Standardbekleidung: alte Wildlederjoppen, Herren-Westen, Feinrippunterhemden und selbst gebatikte Hosen.




Ich erinnere mich da leider an recht verunglückte Varianten in Zartlila. Später bin ich dann Gott sei Dank auf die Idee gekommen, dass es auch reicht, seinen Protest auch rein verbal auszutragen. Gebatiktes habe ich daraufhin lange nicht mehr angerührt.




Bis ich beim Stoffestöbern (Ich gucke mir abends gern Stoffe an und scrolle mich dann kreuz und quer durch Stoffgeschäfte, ein bisschen seltsam ist das schon) über eine Eigenproduktion von Alles für Selbermacher stolperte. Ein Sommersweat im Shibori-Look in ganz wunderbaren Blautönen von Abby & me. Indigo - damit bekommt man mich ja immer.




Den musste ich unbedingt haben. Gesehen, gekauft und mich aufs Vernähen gefreut.
Daraus wurde dann meine zweite Lady Hennja von Mamili 1910. Den Schnitt habe ich ja erst neulich für mich entdeckt und finde ihn einfach perfekt für mich.




Zwar ist er ein klein wenig aufwändiger zu nähen als ein normaler Hoodie durch den in der Kapuze rundumverlaufenden Reißverschluss, aber letztendlich ist auch der kein Angstgegner und ich mag die diagonal über die Brust verlaufende Schließung einfach sehr.




Zudem hat die Lady Hennja einfach einen tollen Sitz. Mein Hoodie-Tipp für den kommenden Herbst.




Den Hoodie habe ich übrigens im Urlaub ganz meditativ auf der Nähmaschine genäht. Ich kann Euch sagen, dass mein Respekt für alle die von Euch, die ohne Overlock nähen, dabei bis ins Unendliche gestiegen ist. Es braucht einfach dermaßen mehr Zeit und ich bin leider ein furchtbar ungeduldiger Mensch. Leider halfen da weder verbale als auch kleidungstechnische Protestnoten.




Aber jetzt ist er fertig, mein neuer Lieblingshoodie und begleitet mich brav durch diese Sommertage. Das Blau passt nämlich ganz gut zu sonnengebräunter Haut.




Die Reaktionen auf den Hoodie aus meinem Umfeld sind übrigens sehr geteilt, von cool bis doch recht schrill kam alles. Und die Frage, wieso ich Batikklamotten tragen würde, kam auch.




Die Antwort: Mit 46 Jahren kann man endlich entspannt tragen, was einem gefällt und muss kein Statement mehr durch seine Kleidung setzen.



Dienstag, 15. August 2017

Maritime Sommerfrische mit Pepe

Hallo Ihr Lieben,
ich durfte ja die wunderschöne Eigenproduktion "Komm, wir fahren ans Meer" von Print 4 Kids vernähen und hatte noch einen klitzekleinen Rest übrig und da ich definitiv noch zu der Generation Frauen gehöre, die Reste ungern verkommen lassen, musste ich diesen definitiv auch noch vernähen.




Das Schöne am Schnittmuster Pepe von Mialuna, das ich übrigens gerade rauf und runter nähe, ist, dass man hier auch mit kleineren Stoffstücken etwas werden kann. Gut für mich, die gerade ihren zweiten 120 Liter Sack mit Reststücken gefüllt hat.




Ich mag sie irgendwie nicht wegschmeißen, eignen sie sich doch noch ganz wunderbar für Applikationen oder kleinere Patches.




Dass ich nur noch einen kleinen Rest hatte, erklärt übrigens auch den leicht bergan verlaufenden Linienverlauf, aber es wäre doch zu schade um dieses strahlende Türkis gewesen, das so gut zu meinem Sommerkind passt.




Sommershirts kann man außerdem nie zu viele im Schrank haben. Und ein Shirt mit bergan verlaufenden Linien und Ankern ist doch die perfekte Bekleidung für einen Sonnentag am Bergsee. Quasi ein Statementshirt...




Und da ich gerade mehr Lust auf Sonne als auf Text habe, lasse ich Euch einfach mit ein paar Bildern allein...









Sonntag, 13. August 2017

Juno und Leni für mich

Hallo Ihr Lieben,
als ich den Probenähaufruf von Finnleys gesehen habe, war ich hin und weg, denn das Set aus Juno und Leni, also aus Shorts und Shirt, schien mir perfekt geeignet für für unseren Wanderurlaub. Irgendwie war ich seelisch wohl nicht darauf vorbereitet, dass ein Sommerurlaub im Allgäu 9 Grad Celsius und Dauerregen bedeuten könnte.
Nun gut, es gibt für jedes Wetter die passende Kleidung. Diese hier ist es leider nicht.




Schade eigentlich, denn ich hatte mich so gefreut, mal ansprechend gewandet, die Berge heraufzukraxeln. Aber als hätte ich es geahnt, habe ich das Set bereits vor dem Urlaub abgelichtet, als ich 25 Grad und Sonne noch für selbstverständlich erachtet hatte.




Aber weg vom Wetter, hin zu Juno und Leni. Das Schöne am Shirt, das es übrigens in zwei Ausschnittsvarianten gibt, ist der lockere Fall. Kaschiert ganz wunderbar, finde ich. Hier übrigens in dem tiefen Ausschnitt und aus einem Jersey von Mies & Moos mit Namen "Hawaii Flower". Geshoppt im Herner Stoffgeschäft "Stoffgefluester". Ein wirklich schöner Stoffladen mit einer tollen Stoffauswahl, endlich einmal auch für uns Größere. Ich betrat das Geschäft und stand innerhalb von zwei Minuten mit Stoff für zwei Shirts an der Kasse. Das habe ich wirklich nur selten.




Nicht nur der Stoff fürs Shirt war schnell geshoppt, auch das Shirt selbst ist schnell genäht. Besteht es doch nur aus zwei Schnittteilen und Bündchen.




Da kann man innerhalb einer halben Stunde noch einmal schnell seine Sommergarderobe aufpeppen, für den Fall, dass doch noch einmal die Sonne herauskommen sollte.




Das gilt leider nicht ganz für die passende Shorts Juno. Die braucht doch schon ein paar Minuten länger.




Ist aber auch definitiv anfängerfreundlich. Genäht habe ich sie aus einem blauen Viskoseleinen. Ein schönes locker fallendes Material.




Ein perfektes Team, so wie ich und das weiße Hundchen. Deswegen musste er auch unbedingt mit auf das Bild. Ich kenne allerdings noch vier andere Mitglieder meiner Kernfamilie, die behaupten würden, dass sie das perfekte Team mit dem Wuschel bilden.




Eindeutig ein Hund, den die ganze Familie liebt. Dummerweise beansprucht ihn die Omi für sich und wir dürfen ihn uns nur ab und zu einmal leihen. Nun ja. Man muss halt nehmen, was man kriegen kann...




Und wenn ich nicht so oft Gassi gehen muss, habe ich ja auch mehr Zeit zum Nähen....




Dieser Beitrag enthält liebevolle Werbung.







Dienstag, 8. August 2017

Faultierliebe von Käselotti

Hallo Ihr Lieben,
erinnert Ihr Euch noch an dieses Gefühl, das man als Kind im Sommer hatte? Das Gefühl, das der Sommer quasi unendlich ist? Ein langer heißer Tag reihte sich an den nächsten.
Wieso waren die Sommer meiner Kindheit in meiner Erinnerung eigentlich alle so warm und sonnig?




Wenn ich den glücklichen Blick meines Kleinen auf diesen Bildern sehe, weiß ich, dass auch er dieses Sommergefühl hat. Den Glauben daran, dass dieser Sommer nie enden wird. Dass es auch morgen wieder ein Eis am See geben wird, dass er wieder zur Insel schwimmen wird und er definitiv mindestens eine Stunde auf dem Trampolin herumhopsen wird, nachdem er vorher ausgiebigst Katzen, Ziegen und Kaninchen gestreichelt hat - und natürlich auch den Esel Pauli.




Er wird sich aber auch definitiv ausreichend Zeit nehmen, um mit mir am Seeufer zu kuscheln, da ist er nämlich gleichermaßen Genießer als auch Faultier.
Was mich doch einigermaßen geschickt zu dem wunderbaren Jersey seines heutigen Shirts führt:  dem Faultier Jersey Vera von Käselotti.




Ich finde, dass das Design perfekt zu meiner Vorstellung eines tollen Sommers passt: Einfach einmal relaxed entspannen und Zeit finden für die wirklich wichtigen Dinge des Lebens. Die Zehen in den Sand krallen, Käfer beobachten, Eis essen, Schaukeln, Schaukeln, Schaukeln.





Meinem Sohn gefallen die Faultiere anscheinend auch extrem gut.  Genäht habe ich ihm übrigens mal wieder einen Pepe von Mialuna. Ich mag den Sitz dieses Shirts so gern. Ebenso wie die Idee, mit den Schulterpassen und den Armpatches kleine Akzente setzen zu können.




Die habe ich übrigens aus einem passenden Jersey der Art Gallery gefertigt. Aus dem hatte ich mir nämlich gerade selber ein Shirt genäht, als mir der schöne Stoff von Käselotti ins Haus flatterte. Zufällig lagen die beiden nebeneinander und mir war klar, dass sie eine glückliche Beziehung eingehen würden.




Aber jetzt kann ich leider nicht weiter über Stoff und Shirt erzählen, denn ich muss noch ein wenig den Sommer genießen und die Erinnerungen an das Barfußgefühl mitten im Maisfeld, die mutigen Sprünge in der Kieskuhle und das Zelten im Garten mit der besten Freundin.




Und ich muss meinem kleinen Sohn beim Erschaffen seiner eigenen Sommererinnerungen zuschauen...